CDU Varel

CDU Varel kritisiert Lehrplan-Kürzungen: „Bildungsgrundlagen nicht opfern“

Der CDU-Stadtverband Varel bezieht klar Stellung gegen die Pläne von Kultusministerin
Julia Willie Hamburg, das schriftliche Dividieren aus den Grundschul-Lehrplänen zu
streichen. Was das Ministerium als Entlastung deklariert, wertet die Vareler CDU als
gefährliche Erosion der Bildungsgrundlagen und Mehrbelastung für die weiterführenden
Schulen.
Vorstandsmitglied Alexandra-Kathrin Schilke-Müller hatte im Dezember 2025 (NWZ vom
17.12.2025) auf die drohende Absenkung der Standards hingewiesen. „Wer das schriftliche
Rechnen streicht, nimmt Kindern die Basis für Zahlverständnis und
Problemlösungskompetenz“, so Schilke-Müller. „Dies kann man aufgrund der zukünftigen
unabsehbaren Folgen für die Kinder nicht einfach hinnehmen“, so Schilke-Müller weiter.
Die CDU fordert stattdessen eine Modernisierung des Lehrplans. Mathematik sollte stärker
mit Finanz- und Wirtschaftsbildung sowie digitalen Kompetenzen verknüpft werden, anstatt
Kernfertigkeiten zur Disposition zu stellen. Ziel muss es sein, die Schüler für die
Anforderungen der Unternehmen, also den späteren Arbeitgebern, fit zu machen
„Mathematik ist die Basis für die Erfassung logischer Strukturen und diese sind wiederum
ganz elementar für das Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Unsere Kinder
brauchen mehr Anspruch, nicht weniger“, so Stefan Schäfer, CDU-Ratsherr in Varel.

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Kategorien: Meinung.

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