CDU Varel

 

Eine „richtige“ oder „falsche“ Politik der Stadtentwicklung richtet sich sehr stark danach, wie sich die Bevölkerung in einer Stadt entwickelt. Geht sie zurück, hat dies nachteilige Auswirkungen auf die Steuerkraft einer Kommune, auf die Fähigkeit einer Kommune soziale Einrichtung wie auch Einrichtungen in den Bereichen Sport und Kultur dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Die Ausstattung eines Wohnraums mit eben diesen Angeboten wie gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, gute Schulsituation, gutes Sportangebot und auch eine gute Versorgungssituation im Einzelhandel, sind wiederum wesentliche Entscheidungsmerkmale für Neubürger, sich in Varel niederzulassen. Wichtigstes Kriterium bleibt allerdings die Frage: Habe ich in Varel eine Chance auf einen Arbeitsplatz und kann ich diesen in einer akzeptablen Zeit erreichen. Vor diesem Hintergrund steht der Wohnstandort Varel in Konkurrenz mit Wohnorten, die in einer knappen Autostunde erreichbar sind.

Für uns als CDU Varel steht dabei im Vordergrund, die Attraktivität Varels weiter zu fördern und zu erhalten.

Unsere Zielsetzungen

  1. Stärkung Varels und der Region als Wirtschaftsstandort

  2. Stärkung Varels als attraktive Einkaufsstadt

  3. Ausbau und Erhalt wichtiger Einrichtungen in der Stadt Varel, hier ausdrücklich genannt

  1. Beibehaltung der Kulturförderung, insbesondere des Stadtmarketings als dessen Träger

Die vorgenannten Punkte sind hierbei nur ein kurzer Auszug aus einem vielfältigen Katalog. Insgesamt geht es uns darum, Varel für seine Bürger und potentielle Neubürger möglichst attraktiv zu halten, damit Varel der gewünschte Lebensmittelpunkt bleibt oder wird.

Dies ist allein schon eine große Herausforderung. Insbesondere die Beispiele unter Punkt 3, Kinderbetreuung, Bäder führen alljährlich im Vareler Haushalt zu hohen Defiziten, gelten aber als Wesensmerkmal einer attraktiven Stadt wie Varel. Wir sind daher weiter für den Erhalt bzw. für den weiteren Ausbau, fordern allerdings auch eine kaufmännische Herangehensweise in Planung und Betrieb, um die zum Teil stark steigenden Kosten im Zaum zu halten.

Aus unserer Sicht sichert die Beachtung der Wirtschaftlichkeit den dauerhaften Betrieb einer Einrichtung mehr als jedes politische Lippenbekenntnis.

Eine aktive Wohnungsbaupolitik lehnen wir ab!

Wir als CDU Varel wollen nicht direkt in den Wohnungsmarkt eingreifen. Das überlassen wir dem Markt. Aus unserer Sicht ist der Gesetzgeber (z.B. über Wohnungsbauförderung und Wohngeld etc.) gefordert, für einen geeigneten sozialen Ausgleich zu sorgen. Die Stadt Varel wäre mit einer aktiven Wohnungsbaupolitik überfordert und sie hat sich auch in der Vergangenheit wenig als guter Hausverwalter profilieren können. Hier drohen erhebliche Defizite, die von der Allgemeinheit aufgefangen werden müssen.

Im Bereich des Wohnungsbaus wollen wir durch Ausweisung neuer Baugebiete das Angebot so steuern, dass private Wohnungsbauwillige ein Angebot vorfinden, dass aber nicht so groß ausfallen darf, dass Altbausanierungen insbesondere in der Innenstadt gänzlich uninteressant werden.

Als Fazit können wir im Wohnungsbaubereich festhalten:

Der Wohnungsbau in Varel muss nachfragegerecht wachsen.

Eine Über- wie auch eine Unterversorgung an Wohnraum wollen wir vermeiden.

Wir wünschen uns ein Zusammenspiel zwischen Erneuerung und Neubau und somit eine Stadtentwicklung, die sich über alle Bereiche der Stadt erstreckt.